Diese Woche gab Microsoft bekannt, dass es eine wesentliche Änderung an seinem Lizenzmodell für Online-Dienste im Rahmen des Enterprise Agreement (EA) und des Microsoft Products and Services Agreement (MPSA) vornimmt. Diese Änderung wirkt sich darauf aus, wie Unternehmen Dienste wie Microsoft 365, Dynamics 365, Windows 365 sowie verschiedene Identitäts- und Sicherheitslösungen erwerben und die entsprechenden Budgets zuweisen. Diese Anpassung baut auf dem bereits bestehenden einheitlichen Preismodell für Dienste wie Azure auf und sorgt für mehr Transparenz und Einheitlichkeit über alle Einkaufskanäle hinweg für die Kunden.
Das Wichtigste auf einen Blick
Mengenrabatte für Online-Dienste werden abgeschafft
Microsoft wird die volumenabhängigen Preisstufen im Rahmen des Enterprise Agreement (EA) und des Microsoft Products and Services Agreement (MPSA) abschaffen. Unabhängig von ihrer Größe zahlen alle Kunden einen einheitlichen Preis für Online-Dienste.
Die Preise werden an die von Microsoft.com angepasst.
Das neue Preismodell orientiert sich an den auf Microsoft.com veröffentlichten öffentlichen Listenpreisen.
Die Preise für On-Premises-Lösungen und den Bildungsbereich bleiben unverändert
Die Preise für lokal installierte Software sowie für die Bereiche US-Regierung und Bildungswesen bleiben unverändert, wobei die derzeitigen Rabattstrukturen für diese Kategorien beibehalten werden.
Gültig ab: 1. November 2025
Ab dem 1. November 2025 tritt die neue Preisstruktur bei der nächsten Vertragsverlängerung des Kunden oder beim Kauf neuer Online-Dienste in Kraft, die noch nicht in seiner Kundenpreisliste aufgeführt sind.
Strategische Neuausrichtung auf verbrauchs- und nutzungsabhängige Anreize
Microsoft wendet sich von nutzer- und gerätebasierten Rabatten ab und konzentriert sich auf verbrauchsorientierte Modelle wie Azure MACC (Microsoft Azure Consumption Commitment). Es ist zu erwarten, dass sich der Fokus zunehmend auf Rabatte verlagert, die sich am strategischen Wert und am Wachstumspotenzial orientieren und nicht mehr nur am Volumen.
Warum dies wichtig ist und was EA-Kunden beachten sollten
Diese Änderung ist Teil der übergeordneten Strategie von Microsoft, die Lizenzierung zu vereinfachen und die Preistransparenz zu verbessern. Sie baut auf früheren Maßnahmen wie der Abschaffung der Azure-Rabatte im Jahr 2017 sowie auf der Vision auf, eine einheitliche Preisgestaltung über alle Vertriebskanäle hinweg zu etablieren, sodass Kunden ihre Kaufentscheidung auf der Grundlage der von ihnen benötigten Dienste und des benötigten Supports treffen können, um den Wert ihrer Investition zu maximieren – und nicht aufgrund eines bestimmten Lizenzpreises. Für EA- und MPSA-Kunden können sich je nach ihrer aktuellen Stufe erhebliche Preiserhöhungen ergeben. Wenn Sie Unterstützung bei der Modellierung der finanziellen Auswirkungen dieser Änderung auf Ihre aktuelle EA benötigen oder Alternativen im Rahmen von CSP/MCA-E prüfen möchten, bietet Trusted Tech eine unverbindliche, kostenlose Bewertung an.



