Microsoft’s Transition from EA to CSP: Frequently Asked Questions for Midmarket Customers - TrustedTech

Microsofts Umstellung von EA auf CSP: Häufig gestellte Fragen für mittelständische Kunden

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Ende 2025 kündigte Microsoft eine umfassende Umstellung im Lizenzwesen an: Das Unternehmen wird die herkömmlichen Enterprise Agreements (EAs) für viele kleine und mittelständische Unternehmen auslaufen lassen und diese auf das Cloud Solution Provider (CSP)-Modell umstellen. Unternehmen mit etwa 2.400 oder weniger Nutzern sind nach dem 1. November 2025 nicht mehr berechtigt, ihre EAs zu verlängern, und müssen entweder zu einer CSP-Vereinbarung (partnergeführt) oder zum neuen „Microsoft Customer Agreement for Enterprise“ (MCA-E) (einem direkten Vertrag mit Microsoft) wechseln.

Mit dieser Änderung passt Microsoft sein Lizenzmodell an eine „Cloud-First“-Strategie auf Abonnementbasis an: Die starren Dreijahresverträge werden zugunsten flexiblerer, agilerer Modelle aufgegeben, die besser auf moderne Unternehmen zugeschnitten sind. Natürlich hat dieser Wandel bei Kunden, die sich seit langem auf EAs verlassen haben, viele Fragen und Bedenken aufgeworfen. Im Folgenden gehen wir auf die häufigsten Fragen zum Übergang von EA zu CSP ein und geben klare, kundenfreundliche Antworten, damit Ihr Unternehmen die Veränderungen souverän meistern kann.


FAQ: Microsofts Umstellung von EA auf CSP – Antworten auf Ihre Fragen

Frage 1: „Wird Microsoft die Enterprise Agreements einstellen?“

A: Ja: Für viele mittelständische Kunden wird das herkömmliche EA-Modell, wie Sie es kennen, auslaufen. Microsoft stellt EAs für kleine und mittelständische Unternehmen schrittweise ein. Wenn Ihr Unternehmen weniger als 2.400 Benutzer hat, wird Microsoft Ihnen nach Ablauf Ihrer aktuellen Laufzeit keine EA-Verlängerung mehr anbieten. Das bedeutet, dass zum nächsten Verlängerungstermin (am oder nach dem 1. November 2025) die EA für die meisten Unternehmen dieser Größe keine Option mehr sein wird.

Größere Unternehmen (mit mehr als ca. 2.500 Arbeitsplätzen) können technisch gesehen zwar noch eine Weile länger für EAs in Frage kommen, doch auch für sie zeichnen sich Veränderungen ab: Insbesondere hat Microsoft die Mengenrabatte für Online-Dienste in EAs abgeschafft, sodass nun alle Kunden bei der Verlängerung die Preise der „Stufe A“ zahlen. Mit anderen Worten: Die alten Preisvorteile der EAs werden im Vorfeld dieses Übergangs schrittweise abgeschafft. Microsofts Ziel ist es, die Lizenzierung im Rahmen neuer Modelle zu vereinheitlichen und Kunden dazu zu bewegen, stärker auf die Cloud ausgerichtete Verträge (CSP oder MCA) abzuschließen, die mehr Flexibilität und partnerorientierten Support bieten.

Frage 2: „Müssen wir auf CSP umsteigen, oder gibt es andere Optionen (wie MCA-E)?”

A: Sie haben zwei Hauptalternativen: das CSP-Programm oder einen Microsoft-Kundenvertrag (MCA) für Unternehmen. Wenn Microsoft Ihren EA-Vertrag nicht verlängert, müssen Sie ein neues Lizenzmodell für Ihre Microsoft-Abonnements wählen, aber es muss nicht unbedingt CSP sein, wenn dies nicht zu Ihrem Unternehmen passt. Die wichtigsten aktuellen Optionen sind:

  • Wechseln Sie zu einem CSP-Modell (Cloud Solution Provider): Arbeiten Sie mit einem qualifizierten Microsoft-Partner (wie TrustedTech) zusammen, der im Rahmen des CSP-Programms von Microsoft Ihre Lizenzierung, Abrechnung und den Support übernimmt.
  • Unterzeichnen Sie einen Microsoft-Kundenvertrag für Unternehmen (MCA-E): direkt mit Microsoft. Der MCA-E ist im Wesentlichen ein direkter Kaufvertrag mit Microsoft, der den EA-Vertrag ersetzt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CSP in der Regel mehr Flexibilität und praktische Unterstützung durch Partner bietet, während MCA-E zwar eine direkte Beziehung zu Microsoft aufrechterhält, jedoch weniger integrierte Dienste umfasst. Die meisten mittelständischen Unternehmen halten CSP für die praktischste Option, da es Flexibilität, eine vereinfachte Abrechnung und kompetente Beratung durch Partner bietet, ohne dass eine langfristige Verpflichtung eingegangen werden muss.

Aussehen Unternehmensvereinbarung (EA) Cloud-Lösungsanbieter (CSP) Microsoft-Kundenvereinbarung (MCA-E)
Vertragsdauer Festvertrag mit Microsoft über 3 Jahre. Für die Teilnahme sind mindestens ca. 500 Benutzer/Geräte erforderlich. Evergreen (ohne feste Laufzeit): Laufendes Programm über einen Partner. Keine Mindestteilnehmerzahl; flexible Anmeldung. Dauervereinbarung von Evergreen mit Microsoft. Keine Laufzeitbegrenzung; keine Mindestanzahl an Lizenzen (für größere Unternehmen gedacht).
Laufzeit des Abonnements 3-jährige Laufzeit: Die Lizenzen gelten für die gleiche Laufzeit wie der EA (jährliche Anpassung). Flexible Laufzeiten pro Abonnement: Monats- oder Jahresabonnements (sowie ausgewählte 3-Jahres-Angebote für bestimmte Produkte). Flexible Laufzeiten (1-Jahres- oder 3-Jahres-Abonnements im Rahmen des MCA-E) mit einem unbefristeten Rahmenvertrag.
Preise und Rabatte Bei der mengenabhängigen Preisgestaltung (Stufen A–D) wurden in der Vergangenheit Rabatte für große Mengen gewährt. Ab November 2025 hat Microsoft diese Mengenrabatte für Cloud-Dienste jedoch abgeschafft: Bei allen EA-Verlängerungen gilt der Preis der Stufe A (Listenpreis). Standardpreise (angepasst an die Microsoft-Listenpreise für Lizenzen); keine integrierten Mengenrabattstufen. Partner können Aktionsrabatte oder Mehrwertdienste anbieten, um die Gesamtkosten zu optimieren. Standardpreisgestaltung (ähnlich wie bei CSP): keine festgelegten Mengenstufen; etwaige Rabatte müssen individuell auf der Grundlage der prognostizierten Nutzung oder von Wachstumszusagen ausgehandelt werden.
Flexibilität bei der Lizenzierung Nachteil: Die Lizenzanzahl ist für drei Jahre festgeschrieben. Während der Laufzeit können Sie die Anzahl der Lizenzen nur erhöhen (durch jährliche Anpassungen), eine Verringerung ist jedoch erst bei Vertragsverlängerung möglich. Ungenutzte Lizenzen führen häufig zu „Shelfware“. Vorteil: Sie können bei jeder Vertragsverlängerung (z. B. monatlich oder jährlich) Lizenzen hinzufügen oder entfernen, ganz nach Ihren Bedürfnissen. Keine langfristige Überkapazität: Sie zahlen nur für das, was Sie nutzen – und zwar genau dann, wenn Sie es nutzen. Moderat: Abonnementbasiert wie CSP, sodass Sie die Dienste jedes Jahr oder zu jedem Vertragszeitraum anpassen können. Da Sie jedoch direkt mit Microsoft zusammenarbeiten, müssen Sie Änderungen oft selbst verwalten. Monatliche Abrechnung für die meisten Cloud-Dienste; mehrjährige Vertragslaufzeiten zur Preisbindung möglich.
Support & Dienstleistungen Standardmäßig nicht enthalten: Erfordert einen separaten Supportvertrag (z. B. Microsoft Unified/Premier) oder einen externen Supportanbieter. Partnergestützter Support ist in der Regel im Angebot des CSP enthalten oder als Teil dieses Angebots verfügbar. Ihr CSP-Partner bietet technischen Support, Beratung und Cloud-Fachwissen als wesentlichen Mehrwert. Von Microsoft geleisteter Support: Standardmäßig ist kein Support enthalten. Sie sind auf den Standard-Support von Microsoft angewiesen oder müssen im Rahmen eines MCA-E-Vertrags einen Supportvertrag abschließen.

Frage 3: „Was passiert mit unseren Preisen und Rabatten, wenn wir von EA weggehen? Ist CSP teurer?“

A: Das Preismodell von Microsoft für Online-Dienste ist nun für mittelständische Kunden im Rahmen von EA, CSP und MCA im Wesentlichen identisch; der Wegfall der EA-Mengenrabatte kann jedoch zu höheren Kosten führen, wenn Sie zuvor in deren Genuss gekommen sind. Im Oktober 2023 kündigte Microsoft an, die gestaffelten Mengenrabatte (Stufen B, C, D) für Cloud-Dienste im Rahmen von Enterprise Agreements abzuschaffen. Ab November 2025 zahlen alle EA-Kunden bei Vertragsverlängerung den „Level A“-Preis (Listenpreis) für Microsoft 365, Azure und andere Online-Dienste, unabhängig von der Unternehmensgröße.

Das bedeutet: Wenn Ihr EA-Vertrag Mengenrabatte vorsah, werden diese spezifischen Mengenrabatte im Rahmen von CSP oder MCA-E nicht übernommen. Unternehmenskunden, die bisher hohe Rabattstufen in Anspruch nahmen, müssen aufgrund dieser Änderung bei der Vertragsverlängerung mit Preiserhöhungen von etwa 9 bis 12 % bei ihren Microsoft 365- und Azure-Kosten rechnen. Für mittelgroße EA-Kunden (die oft bereits die Preisstufe A oder eine ähnliche Stufe hatten) dürften sich die Preise pro Lizenz kaum oder gar nicht ändern, da sie ohnehin keine erheblichen Mengenrabatte erhielten.

Wichtig ist, dass CSP an sich nicht grundsätzlich teurer ist als ein EA. Tatsächlich bestand die Strategie von Microsoft darin, die Preisgestaltung zu „standardisieren“, sodass die Entscheidung zwischen EA und CSP eher eine Frage der Flexibilität und des Supports als des Preises ist. Im Rahmen von CSP bieten sich jedoch Möglichkeiten zur Kostenoptimierung: So können Sie beispielsweise vermeiden, für ungenutzte Lizenzen zu zahlen, indem Sie die Anzahl der Lizenzen zu Beginn Ihrer nächsten Monats- oder Jahreslaufzeit nach unten anpassen – was bei einem EA während der Laufzeit nicht möglich wäre. Zudem helfen CSP-Partner wie TrustedTech oft dabei, Kosteneinsparungen zu identifizieren, indem sie Ihre Abonnements optimal anpassen oder Sonderangebote ausfindig machen.

Frage 4: „Was passiert mit unseren bestehenden Lizenzen und Diensten während einer Umstellung von EA auf CSP? Verlieren unsere Benutzer den Zugriff? Wie sieht es mit der Umstellung von Azure auf CSP aus: Gibt es Ausfallzeiten?“

A: Bei ordnungsgemäßer Abwicklung sollte Ihr Übergang von EA zu CSP keine Beeinträchtigungen für Ihre Nutzer oder Dienste mit sich bringen. Ihre Microsoft 365-Lizenzen werden nahtlos im Rahmen der neuen CSP-Abonnements neu bereitgestellt, mit denselben Funktionen und Zugriffsrechten wie zuvor: Endnutzer werden in der Regel keine Veränderungen bei der täglichen Nutzung der Microsoft-Dienste bemerken. Es ist kein Verlust von Daten oder Funktionen zu erwarten; Sie „fangen nicht von vorne an“, sondern ändern lediglich hinter den Kulissen die Vertrags- und Abrechnungsmodalitäten. Partner und Microsoft haben Tools und Prozesse (wie das Dienstprogramm „Channel Transfer“ bzw. „Renew to CSP“) entwickelt, um auslaufende EA-Abonnements zeitlich abgestimmt auf CSP umzustellen und so sicherzustellen, dass es zu keinerlei Überschneidungen oder Lücken im Service kommt. Ebenso können Azure-Abonnements in den CSP-„Azure-Plan“ eines Partners übertragen werden, ohne dass Ihre Ressourcen heruntergefahren werden müssen. Die URLs, Ressourcengruppen und Konfigurationen bleiben unverändert; lediglich der Abrechnungskontext ändert sich. Bei sorgfältiger Planung ist es möglich, während einer Migration von EA zu CSP keinerlei Ausfallzeiten zu verursachen.

Beachten Sie bitte insbesondere etwaige On-Premises-Lizenzen oder Software Assurance (SA)-Vorteile, die Sie im Rahmen Ihres EA-Vertrags hatten. Die bereits in Ihrem Besitz befindlichen unbefristeten Lizenzen gehen nicht verloren: Diese bleiben Ihnen erhalten, doch die mit der SA verbundenen Vorteile (wie beispielsweise Rechte auf Versions-Upgrades, Lizenzmobilität, Schulungsgutscheine oder Support-Gutschriften) enden mit Ablauf Ihres EA, sofern Sie keine anderen Vereinbarungen treffen. Um diese Vorteile aufrechtzuerhalten, könnten Sie in Erwägung ziehen, Serverlizenzen mit SA über ein separates Programm (z. B. ein Microsoft Products & Services Agreement, MPSA) zu erwerben oder auf entsprechende Abonnementmodelle umzusteigen.

Frage 5: „Wann müssen wir mit der Planung der Umstellung von EA auf CSP beginnen? Was passiert, wenn das Ablaufdatum unserer EA-Lizenz bald bevorsteht? Gibt es nach Ablauf der EA-Lizenz eine Übergangsfrist?“

A: Beginnen Sie so früh wie möglich mit der Planung: idealerweise 6 bis 18 Monate vor Ablauf Ihres EA-Vertrags. Eine frühzeitige Planung gibt Ihnen Zeit, Ihre aktuellen Lizenzen und deren Nutzung zu überprüfen, die Optionen „CSP“ und „MCA“ zu vergleichen und die besten Konditionen auszuhandeln. Unternehmen, die 18 Monate vor Ablauf ihres EA-Vertrags mit der Planung begonnen haben, erzielten deutlich bessere Konditionen (Kosteneinsparungen von 15–25 %) als solche, die bis 6 Monate oder weniger gewartet haben. Microsoft gewährt in der Regel eine kurze Nachfrist von etwa 30 Tagen nach Ablauf des EA, in der Ihre Dienste nicht unterbrochen werden. Sich darauf zu verlassen, ist jedoch riskant: Wenn Sie Ihren EA ohne einen neuen CSP- oder MCA-Vertrag auslaufen lassen, könnten Sie mit Dienstunterbrechungen oder einer nicht lizenzierten Nutzung konfrontiert werden. Fazit: Beginnen Sie den Übergangsprozess jetzt, rechtzeitig vor dem Ablaufdatum Ihres EA.

Frage 6: „Kann CSP Umgebungen im Unternehmensmaßstab unterstützen? Wir haben über 1.000 Nutzer: Ist CSP wirklich geeignet oder ist es nur für kleine Unternehmen gedacht?“

A: Ja: Das CSP-Modell hat sich weiterentwickelt und kann durchaus auch größere Organisationen (1.000 Benutzer und weit darüber hinaus) unterstützen. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass CSP nur für kleine Unternehmen gedacht ist. Tatsächlich hat Microsoft das CSP-Programm in den letzten Jahren erweitert, um auch mittelständische und sogar Großunternehmen zu bedienen. So hat Microsoft beispielsweise ab 2025 im Rahmen von CSP neue 3-Jahres-Abonnementlaufzeiten für wichtige Unternehmensprodukte (wie Microsoft 365 E3 und E5) eingeführt. Was Kapazität und Funktionen angeht, deckt CSP das gesamte Spektrum der Microsoft-Clouddienste ab, darunter Microsoft 365 für Tausende von Lizenzen, Azure, Dynamics 365, Power Platform und vieles mehr. Bei der Umstellung von Microsoft auf CSP geht es im Wesentlichen darum, anzuerkennen, dass auch größere Unternehmen mehr Flexibilität und individuellen Support benötigen, als das alte EA-Modell bieten konnte.

Frage 7: „Wie sieht es mit der Lizenzierung von Microsoft 365 Copilot aus? Können wir Copilot über CSP erwerben? Ändern sich die Preise, wenn wir vom EA-Modell absteigen?“

A: Microsoft 365 Copilot kann unabhängig davon erworben werden, ob Sie über ein EA-, CSP- oder MCA-Abonnement verfügen; die Lizenzierung ist über alle Vertriebskanäle hinweg einheitlich. Beim Kauf von Copilot über CSP fallen keine zusätzlichen Kosten an: Der offizielle Preis beträgt einheitlich 30 US-Dollar pro Benutzer und Monat (für gewerbliche Kunden), unabhängig vom Vertriebskanal. Microsoft hat zudem die Mindestanzahl an Lizenzen für Copilot in allen Lizenzprogrammen abgeschafft. Funktional sind der Copilot-Dienst und seine Funktionen identisch, unabhängig davon, wie Sie ihn erwerben.

Frage 8: „Erzwingt Microsoft diese Änderung? Warum drängt das Unternehmen seine Kunden dazu, von den EAs abzurücken: Ist dies optional oder verpflichtend?“

A: Im Grunde genommen ja: Wenn Ihr Unternehmen zum Mittelstandssegment gehört, schreibt Microsoft die Abkehr von EA-Verträgen vor. Dabei handelt es sich nicht einfach um eine Empfehlung oder ein freiwilliges Programm; Microsoft hat seine Richtlinien ausdrücklich dahingehend geändert, dass EA-Verträge für die meisten Kunden, die unter die festgelegte Benutzergrenze fallen, nicht mehr verlängert werden. Warum tut Microsoft das? Hinter diesem Schritt steht die strategische Vision von Microsoft für ein modernes, cloudoptimiertes Lizenzierungsökosystem. Heutige Unternehmen agieren in einer dynamischeren, cloudorientierten Welt, in der die Nutzerzahlen schwanken und neue Dienste bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Microsofts Antwort darauf ist die Einführung flexibler Abonnementmodelle (CSP und MCA), die es Kunden ermöglichen, ihre Kapazitäten nach oben oder unten anzupassen und nur für das zu bezahlen, was sie tatsächlich nutzen. Ein weiterer wichtiger Grund ist die Verbesserung des Supports durch Partner. Im Rahmen eines EA-Vertrags erhält ein mittelständisches Unternehmen möglicherweise nicht viel direkte Betreuung durch Microsoft; das CSP-Modell hingegen ist „partnerorientiert“: Microsoft möchte, dass seine zertifizierten Partner diesen Kunden einen intensiven, personalisierten Service bieten.


Strategische Vorteile von CSP für mittelständische Kunden

Für mittelständische Unternehmen bietet das Cloud-Solution-Provider-Modell mehrere strategische Vorteile:

  • Größere Flexibilität bei der Lizenzierung: Sie können die Anzahl Ihrer Lizenzen nach Bedarf anpassen. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber den festen Verpflichtungen eines EA-Vertrags.
  • Verbesserte Kostentransparenz und -vorhersehbarkeit: Anstelle hoher Vorauszahlungen und jährlicher „True-up“-Abstimmungen setzt CSP in der Regel ein Pay-as-you-go-Modell oder eine monatliche bzw. jährliche Abrechnung ein. Zwar gelten bei CSP die Listenpreise pro Einheit, doch die Möglichkeit, nicht benötigte Lizenzen zu kündigen, kann im Laufe der Zeit zu erheblichen Einsparungen führen.
  • Zugang zu modernster Technologie und Cloud-Diensten: CSP basiert von Grund auf auf einem „Cloud-First“-Modell, wodurch sich neue Microsoft-Dienste wie Microsoft 365 Copilot und neue KI-Funktionen unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung problemlos einführen lassen.
  • Fachwissen und Unterstützung durch Partner: Im Rahmen des CSP wird Ihr Microsoft-Partner zu einer Erweiterung Ihres IT-Teams. Ein kompetenter Partner sorgt für schnellere Reaktionszeiten und proaktive Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Umgebung und Ihrer Kosten.
  • Abschaffung der „Lizenzsteuer“ bei EAs: EAs führten häufig zu „Shelfware“: Unternehmen zahlten für Lizenzen, die sie nie nutzten. CSP bietet einen Weg, Agilität und Kosteneffizienz zurückzugewinnen, indem nur für das bezahlt wird, was tatsächlich benötigt wird.
  • In vereinfachter Formulierung: Die Microsoft-Kundenvereinbarung ist ein vereinfachtes, digitales Vertragsrahmenwerk. Eine MCA-E ist unbefristet (hat keine Laufzeitbegrenzung) und reduziert den Verwaltungsaufwand bei der Verwaltung von Microsoft-Lizenzen.

Fazit und nächste Schritte

Der Wechsel von einem EA zu einem CSP ist eine bedeutende Veränderung, muss aber nicht unbedingt mit Schwierigkeiten verbunden sein. Microsofts Abkehr von Enterprise Agreements ist durch die Realitäten der heutigen cloudorientierten Welt bedingt: Unternehmen benötigen Flexibilität, aktuelle Dienste und reaktionsschnellen Support – genau das bietet das CSP-Modell. Wenn Sie die wesentlichen Unterschiede verstehen und vorausschauend planen, können Sie diese Veränderung als Chance nutzen, um Ihre IT zu modernisieren, Kosten zu optimieren und den Support für Ihr Unternehmen zu verbessern.

Wir bei TrustedTech haben bereits vielen Kunden dabei geholfen, den Weg vom EA-Modell zum CSP-Modell zu beschreiten. Als Lösungspartner verbinden wir Lizenzierungskompetenz mit praxisorientiertem technischem Support, um einen reibungslosen Übergang ohne Überraschungen zu gewährleisten. Kontaktieren Sie TrustedTech noch heute, um mit unseren Microsoft-Lizenzierungsspezialisten zu sprechen. Wir erstellen einen maßgeschneiderten Fahrplan für Ihr Unternehmen und sorgen dafür, dass Ihre Microsoft-Umgebung sicher, optimiert und zukunftsfähig bleibt.

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