Erfahren Sie mehr über Copilot oder kontaktieren Sie uns für eine Copilot-Eignungsprüfung.
Willkommen bei „Trusted Tech Presents: Das Microsoft-Playbook“.
In dieser Folge sprechen wir mit Anton Reagan über Microsoft Copilot – ein Thema, das die Diskussionen in der Tech-Welt nach wie vor beherrscht. Anton geht auf die häufigsten Fragen der Kunden ein und gibt Einblicke in den Business Case, die Umsetzungsvoraussetzungen und die Zukunft von Copilot.
Erstellung des Business Case für Copilot
Ist das 30 Dollar pro Nutzer und Monat wert?
Eine der ersten Fragen, die Einkaufsleiter und IT-Verantwortliche stellen, lautet: Wie lassen sich die Kosten von 30 Dollar pro Nutzer und Monat rechtfertigen?
Anton erklärt, dass der Wert von Copilot darin liegt, das wachsende Problem der „digitalen Schulden“ anzugehen. Dabei handelt es sich um die überwältigende Flut von E-Mails, Besprechungen, Teams-Benachrichtigungen und Chats, die unsere Fähigkeit übersteigt, diese effizient zu bewältigen.
Laut einer Forrester-Studie:
- Mitarbeiter, die Copilot nutzen, sparen 8 Stunden pro Monat bzw. 96 Stunden pro Jahr.
- Bei einem Stundenlohn von 30 Dollar entspricht dies bei einer Jahreslizenzgebühr von 360 Dollar einem jährlichen Wert von etwa 3.000 Dollar pro Mitarbeiter.
- Der ROI umfasst nicht nur die Zeitersparnis, sondern auch eine verkürzte Projektdurchlaufzeit und weniger Nachbesserungen.
Anton drückt es so aus: „Eine Lizenz für 360 Dollar gegenüber einem Gewinn von 3.000 Dollar – da steckt eine Menge materieller und immaterieller Wert drin.“

Erste Schritte: Copilot implementieren
Schritt 1: Führen Sie eine Copilot-Eignungsprüfung durch
Vor dem Erwerb von Lizenzen sollten Unternehmen eine Bereitschaftsprüfung durchführen. Diese Prüfung hilft dabei, Folgendes zu ermitteln:
- Lücken in der Sicherheitslage.
- Herausforderungen im Bereich der Datenverwaltung.
- Fehlerhafte Konfigurationen in Entra ID, Exchange, Teams und Outlook.
Eine Bereitschaftsprüfung stellt sicher, dass die Umgebung sicher ist und alle Anforderungen erfüllt, bevor Copilot bereitgestellt wird.
Schritt 2: Beginnen Sie mit einem Pilotprogramm
Anstatt Copilot sofort unternehmensweit einzuführen, empfiehlt Anton, zunächst mit einem Pilotprojekt zu beginnen, in der Regel innerhalb von:
- IT-Abteilungen, die die Umgebung überwachen und testen können.
- Führungsteams (C-Suite), die ein hohes Volumen an digitaler Kommunikation bewältigen müssen.
Dieser Ansatz ermöglicht es Teams, die Leistung von Copilot zu bewerten, Anpassungen vorzunehmen und den ROI zu messen, bevor sie das Projekt ausweiten.
Schritt 3: Die Einführung schrittweise ausweiten
Sobald das Pilotprojekt erfolgreich verläuft:
- Erweitern Sie Copilot auf Abteilungen wie Vertrieb, Personalwesen und Rechtsabteilung.
- Konzentrieren Sie sich auf Mitarbeiter, die den Großteil ihres Tages am Computer verbringen.
Um den Erfolg sicherzustellen, müssen Unternehmen über eine strukturierte Einführungsstrategie verfügen, die Folgendes umfasst:
- Schulung für Endnutzer
- Dokumentation und Referenzmaterialien
- Kontinuierliche Unterstützung und Engagement
Die Risiken verstehen
Copilot ist zwar leistungsstark, birgt jedoch Risiken beim Datenzugriff, wenn es nicht ordnungsgemäß verwaltet wird. Da Copilot auf verschiedene Quellen im gesamten Microsoft-Ökosystem zurückgreifen kann, müssen Unternehmen Folgendes sicherstellen:
- Der Zugriff auf sensible Informationen (z. B. Finanzdaten) ist eingeschränkt.
- Berechtigungen und bedingter Zugriff sind ordnungsgemäß konfiguriert.
- Die Daten werden unter Quarantäne gestellt, um eine abteilungsübergreifende Weitergabe zu verhindern.
Beispiel: Ein Kundendienstmitarbeiter sollte Copilot nicht nach Finanzdaten des Unternehmens befragen können.
Durch sorgfältige Bewertungen und Konfigurationen lassen sich solche Situationen vermeiden.
Schulungen und Support: Microsoft vs. TrustedTech
Microsoft-Ressourcen
Microsoft stellt über Microsoft Learn und andere offizielle Ressourcen Dokumentationen sowie Lernmaterialien zum Selbststudium bereit. Anton warnt jedoch davor, dass Unternehmen, die mit Copilot noch nicht vertraut sind, möglicherweise Schwierigkeiten haben könnten, die Bereitstellung und Steuerung eigenständig zu bewältigen.
Die Rolle von TrustedTech
TrustedTech arbeitet mit Organisationen zusammen, um Folgendes anzubieten:
- Bereitschaftsprüfungen: Ein tiefer Einblick in die Themen Sicherheit, Entra ID und Governance.
- Endbenutzerschulung: Wir helfen Teams dabei, Copilot zu verstehen und effektiv zu nutzen.
- Dokumentation und fortlaufender Support: Referenzmaterialien und bewährte Vorgehensweisen.
- Roadmaps zur Einführung von KI: Langfristige Strategien für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Integration von KI.

Die Zukunft von Copilot
Anton sagt voraus, dass:
- Wir befinden uns noch in der Anfangsphase der Einführung von Copilot.
- In den nächsten drei bis fünf Jahren wird Copilot in Unternehmen flächendeckend integriert werden.
- Abteilungen wie Vertrieb, Personalwesen, Rechtsabteilung und Kundenservice werden die größten Produktivitätssteigerungen verzeichnen.
Unternehmen werden bald den vollen ROI ihrer KI-Investitionen realisieren können, sobald Copilot fest in ihre täglichen Arbeitsabläufe integriert ist.
Fazit
Copilot verändert die moderne Arbeitswelt, indem es die digitale Schuldenlast abbaut, die konzentrierte Arbeitszeit erhöht und einen messbaren ROI erzielt. Eine erfolgreiche Einführung erfordert jedoch:
- Sorgfältige Vorbereitung durch Bereitschaftsbewertungen.
- Kontrollierte Pilotprojekte.
- Fortlaufende Weiterbildung und Unternehmensführung.
TrustedTech ist nach wie vor ein wichtiger Partner für Unternehmen, die Microsoft Copilot effektiv und verantwortungsbewusst implementieren möchten.
Erfahren Sie mehr über Copilot oder kontaktieren Sie uns für eine Copilot-Eignungsprüfung.


